Baublog 1. Quartal 2017

Aus Kleinbahnwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Navigation: Aktuell | Rückwärts | Vorwärts

19.03.2017 Schwellenbasteln

Bau von Stahlschwellen

Es sieht so aus, als würde das Basteln von Schwellen zu meinem Hobby im Hobby:-) Diesmal sind es aber keine Holzschwellen, sondern Stahlschwellen, die heute entstanden sind. Gefertigt wurden sie aus geätztem Neusilberblech, das mit den nötigen Biegekanten und Löchern für die Kleineisen versehen wurde. Wie man erkennen kann, eignen sich diese aber nicht für den Gleisbau, da die abgewinkelten Enden als Wanderschutz fehlen. Was sonst daraus wird, dazu später an dieser Stelle mehr...

(JBec)

08.03.2017 Bilder vom Basteltreffen in Dipperz Februar 2017

Zäune in Groß Bieberau

Am 25. und 26. Februar 2017 fand wieder ein Basteltreffen in Dipperz statt. Den Bericht dazu konnte ich heute einstellen. Er ist hier zu finden.

(JBec)

12.02.2017 Teilmodernisierter G05 der DR

Ein modernisierter G05 der DR

Nach Lektüre diverser Publikationen über Güterwagen kam mir die Idee, dass mit diversen Teilen aus der Kruschdelkiste ein Umbau zu einem teilmodernisierten G-Wagen Verbandsbauart ("DB G10") der DR machbar sein müsste. Also mal einen BRAWA G10 ausgepackt, vermessen und nach einem Tonnendach geschaut, probiert und passt. Nach dem Einpassen neuer Stirnsegmente und Tausch der Stirnwandsäulen sowie Ändern der Bremsanlage, ist das Fahrzeug auf dem Bild heraus gekommen (noch nicht ganz fertig). Es gab auch noch Fahrzeuge mit Lüfterschieber moderner Bauform und alter Seitenwandaufteilung mit oberen Blechsegmenten, als auch mit zwei Seitenwandfeldern neben der verbreiterten Schiebetür und Doppelschakenlaufwerk mit gleichen Hauptabmessungen.

Quellen:

  • Güterwagenarchiv Teil 2, Transpressverlag, 1. Auflage 1989, Seite 143/144.
  • Güterwagenhandbuch, Transpressverlag, Auflage von 1966, Seite 66 - 69.
  • Wagenkunde, Lehrmittelstelle des Verkehrswesen, Fachbuchverlag Leipzig, Ausgabe 1959.
  • Diverse Bilder, die mir vorliegen.

(DRis)

06.02.2017 Drahtzugleitungen für den Abzweig

Drahtzugleitungen beim Abzweig

Drahtzugleitungen wurden beim Abzweig Forsthaus erstmals verbaut. Verwendet wurden Weinert-Bauteile. Da aufgrund des nichttechnisch gesicherten Überwegs nur niedrige Geschwindigkeiten möglich sind, wurde auf einen Riegel an der Abzweigweiche verzichtet.

(MSau)

5.2.2017 Server-Abenteuer

Der geneigte Kleinbahnwikileser hat sicherlich bemerkt, dass das Kleinbahnwiki mehrere Tage offline war - hier nun die Story dazu:

Nach einem Update (sowas kommt ja regelmäßig vor) wollte der Server nicht mehr von den Festplatten (ein Software-RAID 1) booten. Aus einem über das Netz gebooteten Rettungssystem heraus war zu sehen, dass die Festplatten und das RAID keinen Ärger machen; zur Sicherheit wurde der Bootloader GRUB in einer chroot-Umgebung noch einmal neu installiert, aber das änderte nichts.

Schlussendlich hat der Provider das Mainboard getauscht, das offenbar einen Defekt hatte. Der Rechner bootete nun wieder einwandfrei - nur war er von außen nicht erreichbar, irgendwas war mit der jetzt neuen Netzwerkkarte. (Dass er anderthalb Stunden elend lahm war, weil er erst das RAID rebuilden musste, brauchte etwas Geduld.) Der übliche Schritt - im udev-System die neue MAC-Adresse eintragen oder die Zeile einfach löschen und automatisch neu anlegen lassen - brachte keinerlei Abhilfe. Ein Studium der Logfiles zeigte, dass die Netzwerkkarte gar nicht mehr eth0 hieß, sondern enp2s0. Aha. Die neueste Version des systemd bringt eine neue vereinheitlichte Nomenklatur für Geräte mit sich, in Dateien wie /etc/network/interfaces steht aber noch die alte Bezeichnung. Es zeigte sich, dass die alte Bezeichnung noch an sehr vielen Stellen steht. Als einfacherer Weg stellte sich dann heraus, in der Konfigurationsdatei des Bootloaders GRUB dem Kernel einen Parameter mitzugeben, dass er die Umbenennung einfach bleiben lässt - damit war der Server auch wieder von außen erreichbar. Erstaunlicherweise passiert im udev-System gar nichts, da braucht es überhaupt keinen Eintrag (mehr), aber egal.

Nun bootete der Rechner und war von außen erreichbar - super! Aber das Kleinbahnwiki war immer noch weg, die Webseite und MediaWiki warfen einfach nur eine Exception aus. Recherchen zeigten, dass sowohl MediaWiki in Ordnung war als auch die Datenbank, aber die Verbindung dazwischen nicht - und diese Verbindung macht PHP. Beim letzten Update kam PHP 7.x, aber nicht mit allem Drum und Dran, es fehlte z.B. die Bibliothek, die Apache braucht, um per PHP auf MySQL zugreifen zu können - da lag noch die 5er-Version herum. Dieser Kuddelmuddel konnte nicht funktionieren. Nach restloser Entfernung von PHP 5.x und Nachinstallation der fehlenden 7er-Pakete war auch das gelöst und das Kleinbahnwiki läuft wieder.

Das alles liest sich hier in kurzer Zeit durch, es dürften aber insgesamt etwa 20 Stunden Arbeit drinstecken. Und ich freue mich schon auf das nächste Update! ;-)

(ARit)

30.01.2017 Einfaches Ringlicht für Makrofotografie

Ein billiges Ringlicht

Beim Erstellen von Makroaufnahmen ist die gleichmäßige Beleuchtung oft ein Problem. Mit einer einzigen Lichtquelle bekommt man immer unerwünschte Schlagschatten, durch die ein Teil des Motivs im Dunkeln versinkt. Abhilfe versprechen Ringblitze, die rund um das Objektiv angeordnet werden und damit für eine gleichmäßige Ausleuchtung sorgen. Nicht jeder hat jedoch so ein Gerät zu Hause oder möchte es sich für die gelegentliche Verwendung anschaffen.

Mehr durch Zufall bin ich bei der letzten Fotosession auf eine ganz passable Lösung für das Problem gestoßen, die fast jeder Bastler zu Hause haben dürfte. Bei vielen Lupenleuchten läßt sich nämlich das Glas der Lupe austauschen. Es ist nur durch eine Scheibe mit Bajonettverschluss gesichert. Entfernt man die Linse, kann man ohne optische Störungen durch die Öffnung in der Mitte fotografieren, während die ringförmige Beleuchtung für eine schattenfreie Ausleuchtung sorgt. Zumindest kleinere Gegenstände lassen sich so schön fotografieren.

(JBec)

29.01.2017 Dokumentation Bahnübergangssteuerung

So kann ein Bastelnachmittag auch aussehen: Ich habe angefangen, eine Dokumentation der Bahnübergangssteuerung zu erstellen.

(JBec)

22.01.2017 Baufortschritte in Hamstertal

Übersicht über Hamstertal während des Umbaus

Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Gemäß dieser Aussage habe ich in meinem Hobbyraum eine freie Fläche geschaffen, um Hamstertal (ex Hanfertal) auf eine angenehme Arbeitshöhe abzusenken. In letzter Zeit habe ich den Anschluss zum Baustoffhändler Thaxxis gleistechnisch fertig gestellt. Dieser bekam auch noch eine improvisierte Seitenrampe, da man doch das Eine oder Andere ebenerdig entladen muss. Diese ist rechts im Bild zu sehen. Die Einfahrseite auf Weiche 1 habe ich ebenfalls fertig gestellt. Wie man sieht, kommen verschiedene Gleisbaumethoden zum Einsatz. Für mich ist Hamstertal eine Spielweise, um zu schauen was geht, wie es aussieht und ob ich damit zurecht komme. Weichen sind einmal RST, Kosak, H0-fine und eine Eigenbau EKW aus dem Bestand von MHel, die eigentlich hatte ausgemustert werden sollen. Mit Teilen aus dem preußischen EW-Bausatz und Pimpen sieht die nicht mal so schlecht aus.

Jetzt geht es mit Elan an den Bau der DKW aus zwei Komma fünf RST-Bausätzen. Dazu später mehr.

(DRis)

16.01.2017 Betonbrücke

Farbliche Gestaltung der Brückenpfeiler

Heute hab' ich mir die Brückenpfeiler und Stützmauern einer Betonbrücke vorgenommen. Die Basis bilden Sperrholzteile, die mehrmals gespachtelt und geschliffen wurden, wobei als Spachtelmasse satt aufgetragene Dispersionsfarbe diente, die bereits in einem hellen Grauton abgetönt wurde. Nach diesem Arbeitsschritt habe ich versucht, die beim Vorbild durch die Schalbretter hinterlassenen Schichten durch Streifen in verschiedenen Grautönen nachzubilden. Da diese Streifen schließlich zu markant und gleichmäßig waren, habe ich mit hellen Grautönen die Brückenteile lasierend übermalt. Abschließend habe ich mit einem fast trockenen Pinsel mit weiß die Kanten leicht graniert. Das Ergebnis seht ihr auf dem Bild. Kann es im Vergleich mit dem Vorbild bestehen?

Brücke in Kelkheim

(BKam)

14.01.2017 Landschaftliche Überarbeitung des Abzweiges

Übersicht über den Abzweig

Die bisherige Gestaltung des Abzweigs wurde im Rahmen der Reaktivierung größtenteils rückgebaut. Zwei Wattenscheider-Schächte wurden nachgerüstet. Abschnittsweise wurden nachträglich noch fehlende Entwässerungsgräben gezogen und der Schotter an vielen Stellen ausgebessert. Die Abzweigweiche wurde repariert und mit Nägeln als Kleineisenimitat versehen. Da die beiden Straßenüberwege nur noch nichttechnisch gesichert sein sollten, wurde auf eine übersichtliche Situation geachtet. Schaschlik-Spieße dürfen die Telegrafenmasten imitieren.

(DRis und MSau)

11.01.2017 Stellpult Abzweig

Stellpult für den Abzweig

Aufgrund einer falschen Verdrahtung meinerseits konnte das Stellpult für den Abzweig beim Treffen in Gorxheimertal 2017 leider nur ohne Beleuchtung eingesetzt werden. Dieser Fehler wurde inzwischen von mir behoben und so funktioniert nun auch die Beleuchtung zur Anzeige des Zustands der Weiche und der Signale.

(JBec)

02.01.2017 Lückenschluss

Lückenschluss

Zur Isolierung der Weichenherzstücke werden die Schienenprofile davor und danach durchtrennt. Durch temperatur- und feuchtigkeitsbedingte Schrumpfungen der Modulkästen können diese Lücken wieder geschlossen werden, was zu Kurzschlüssen führen kann. Um das zu verhindern, wird etwas Karton in die Lücken gesteckt und mit Sekundenkleber verfestigt. Die überstehenden Stücke können danach entfernt und farblich an die umgebenden Profile angepasst werden. Nun sollten die beiden Profile sicher voneinander isoliert sein.

(JBec)

01.01.2017 Beiwagen für die Kleinbahn

HzL VS 14 und VB 20

Nach dem ich schon eine halbe Ewigkeit einen Kompressor und eine Double-Action-Airbrush mein Eigen nenne, habe ich mich mal im Lackieren versucht. Laut Internet und persönlicher Gespräche sollte es nicht so schwer sein zu lackieren. Als die erste Scheu vorbei war und ich genug getestet hatte, versuchte ich es an einem Umbau. Raus gekommen ist der VB 20 der HzL. Ich denke für ein Erstlingswerk nicht ganz so schlecht. Grundlage war ein VB 98 der ÖBB-Ausführung von Roco. Bei diesem fehlen die Querstreben in den Fenstern, wie es beim Vorbild auch der Fall war. 5,2 mm Federpuffer, fine-Radsätze und fine-Kupplung runden das Gesamte ab. Jetzt fehlt nur noch ein Teil der Beschriftung.

Vorne ist der VS 14 zu sehen. Eigentlich auch schon fast fertig. Leider sind die nicht so plastischen Einachsdrehgestellblenden mit der Darstellung der Schraubenfedern dran. Das Fahrzeug hatte ab Werk Luftfederung. Hier wird sich aber auch noch eine Lösung finden.

(DRis)