Baublog 1. Quartal 2025
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16.03.2025 Umrüstung der Modulverkabelung
Bei den elektrischen Verkabelungen der Kleinbahnmodule war es bisher üblich, dass in den Modulen selbst nur Einbaubuchsen vorhanden waren, die bei Treffen mit mitzubringenden Kabeln mit dem Nachbarmodul verbunden wurden. Das bedeutet jedoch extra Material, an das beim Packen für ein Treffen gedacht werden muss. Es kam durchaus schon vor, dass die Kabel zu Hause geblieben sind. Außerdem bedeutet es zusätzliche Schritte beim Aufbau, um die Kabel zu organisieren und beim Abbau wieder dem Besitzer zuzuordnen. Wir wollen deswegen in der Kleinbahngruppe dazu übergehen, auf das System mit einer Einbaubuchse und einem festen Kabel umzustellen, so dass alle benötigten Kabel fest am Modul angebracht sind.
Um das System in der Praxis zu testen und den Aufwand für die Umstellung klein zu halten, habe ich mich dafür entschieden, einfach jeweils ein Modulverbindungskabel mit einem Kabelbinder in der Buchse zu sichern. So geht die Umstellung ohne Änderungen in der restlichen Verkabelung und praktisch ohne Zusatzkosten, da die Verbindungskabel ja schon vorhanden sind.
Damit die Kabel beim Transport sicher verstaut werden können, habe ich ein passendes Loch zur Durchführung in den Mittelspant gebohrt und einen kleinen Halteklotz mit Loch für den Bananenstecker gedruckt. So wird auch vermieden, dass der Stecker zum Transport in der fest eingebauten Buchse geparkt wird, was leicht zu Kurzschlüssen beim Aufbau des Arrangements führt.
Ob sich diese Verkabelung bewährt, wird sich bei den nächsten Treffen zeigen.
(JBec)
09.03.2025 Eine weitere kleine Wochenendbastelei
Auch alte Fahrzeuge lassen sich noch mit etwas Aufwand aufmotzen. In diesem Falle war es ein Glmhs 38 von Roco, den ich nicht abschreiben möchte, weil auch wenn dieser etwas grob ist, er noch eine gute Basis für einen Umbau bietet. In den Büchern von SC zu den gedeckten Wagen sieht man öfters ältere G-Wagen, die modernisierte Lade- und Lüftungsöffnungen bekommen haben. Da ich noch einige von Epoche3D hatte habe ich diese für meinen "Dresden" verwendet. Bei SC steht auch, dass es den Umbau in allen Varianten gab. Ich habe mich für vier Lade- und Lüftungsklappen pro Seite entschieden, es mussten noch die Bindeösenplatten entfernt werden und die Nuten nachgezogen, um eine glatte Außenwand zu erhalten. Zusätzlich habe ich dem Fahrzeug ein Blechdach spendiert. Mit Evergreenprofilen die Falze in der richtigen Anordnung und danach mit Zinkspray lackiert, sieht das ganz ansprechend aus. Die Griffstangen neu, von Gaßner die Beschriftung war aktuell greifbar, Federpuffer, Rangiergriffe, OBK, Bremsschläuche und fertig ist ein etwas anderer Glmhs 38. Ich denke, auch ältere Fahrzeuge haben noch eine Daseinsberechtigung wenn man etwas Arbeit und damit Zeit in diese investiert.
(DRis)
24.02.2025 Telegrafenmasten in der Schatulle
Für meine ganzen Nicht-Kleinbahnmodule fehlten mir bislang passende Telegrafenmasten, so dass ich mir, sofern möglich, welche leihen musste. Dieser Zustand sollte nun endlich enden, weshalb 20 Masten gebaut wurden. 12 niedrige und 8 hohe für Wegübergänge und Seitenwechsel, je zwei in abgestürzter Bauform. Die Ausstattung mit Isolatoren wurde passend zu anderen Mastbesitzern gewählt, da ein ständiger Wechsel beim Vorbild sinnfrei wäre. Um die Masten sicher transportieren zu können wurde ein Transporteinsatz in eine vorhandene Holzschatulle gebaut. Der Trägerbalken lässt sich darin auch mit aufgerichteten Masten sicher stellen.
(MSau)
05.02.2025 Wie aus Blech ein Güterwagen wird
Weil ich immer wieder mal die üblichen Seiten der Bausatzanbieter im Internet durchstöbere ist mir der, damals neue, Bausatz eines XXo49 von AMF87 aufgefallen. Da ich die Qualität der Bausätze von AMF von diversen anderen Bausätzen kenne, habe ich mich entschlossen, diesen zu bestellen, zumal ich für einen Bauzug eh diverse Niederbordwagen im Besitz habe und die wenigsten von der Stange sind. Als die Bestellung bei mir ankam, was diesmal sehr flott ging, sah das dann so aus:
Aus diesem 2D-Sammelsurium wurde dann ein 3D-Modell. Ich musste diverse Anpassungen während des Baus vornehmen, was zum Beispiel die Drehgestellabstützung betraf. Auch die Puffer wollte ich nicht übernehmen, zumal ich noch einen Satz der typischen amerikanischen Puffer von Weimann hatte. Rausgekommen ist dann jedenfalls ein ansehnliches Modell mit ordentlich Gewicht, welches einen schönen Eindruck hinterlässt. Noch etwas Dreck drauf und ein weiterer Wagen für den Bauzug steht bereit:
(DRis)