Bau-Blog

Aus Kleinbahnwiki
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Dieses Bau-Blog des Kleinbahnwiki - quasi ein permanentes Online-Basteltreffen - berichtet in loser Folge von den verschiedensten aktuellen Projekten der Kleinbahner - als Appetitanreger für jetzige und künftige Kleinbahner! :-) Es sind an dieser Stelle bewusst nur ganz kurze Darstellungen, sehr viel ausführlicher geht es bei den Bauberichten zu.

Fotos und Beiträge für dieses Blog bitte an baublog@kleinbahnwiki.de senden.

07.07.2020 HAKU-Rohbau

HAKU-Rohbau

Aus zwei Bausätzen von Müllers Bruchbuden (Konservenfabrik & Schreinerei) entsteht der mittlere Gebäudekomplex für den Anschließer HAKU. Die Resinteile wurden versäubert und die Mauern der Gebäude rechtwinklig zusammengefügt. Dann wurden die drei Gebäudeteile miteinander „verheiratet“ und das Schreinereigebäude so gekürzt, wie es an den Modulrand kommt. Die offene Wand wird aber noch geschlossen. Außerdem die Dächer, Rampe, Treppe angepasst und probehalber ergänzt. Könnte so was werden...

(MSau)

06.07.2020 Bi 1003 der RRE, es geht weiter

An den Schnittstellen ist noch etwas Nacharbeit mit Verspachteln nötig, aber die Proportionen passen.

Seitenwand eingepasst

Nächster Teil folgt.

(DRis)

05.07.2020 Bi 1003 der RRE, es geht weiter

Seitenwand ausgeschnitten, Inneneinrichtung angepasst

Nach einiger Lektüre von Bildern und alten Vorbildberichten aus der „Kleinbahn“ von 1977 und dem Buch „Gersprenztalbahn“ wurde ich leider nicht in meiner Vermutung bestätigt das ich die Ursprungsausführung der Seitenwände am Modell würde beibehalten können. Also ein zweites Modell günstig in der Elektro-Bucht gekauft und nach Erhalt vermessen welche Fenster ich wo herausschneiden kann um den richtigen Fensterabstand zu bekommen.

Die Inneneinrichtung muss auch noch angepasst werden, den in zwei bildlichen Seitenansichten kann ich kein Fallrohr, bzw. weißes Fenster ersehen und gehe daher von einem Fahrzeug ohne Abort aus. Somit hat das Fahrzeug ein Großraumabteil bekommen und dürfte im Original hell und geräumig gewesen sein.

(DRis)

28.06.2020 Oppeln modernisiert

Oppeln modernisiert

Ein Oppeln von BRAWA wurde dem Vorbild entsprechend modernisiert. Dafür wurden die äußeren Befestigungen der im Inneren rückgebauten Binderinge am Wagenkasten entfernt. Außerdem modernisierte Lüfter und Ladeöffnungen von Epoche 3D (3D-Druck) eingebaut. Der Rest war Standardprogramm...

(MSau)

22.06.2020 Ein Preuße geht Privat. Bi 1003 der RRE

Zusammengesetzt um Proportion zu testen

Nachdem ich an einem Wochenende einiges Interessantes über die Reinheim-Reichelsheimer Eisenbahn erfahren durfte und dazu noch einen Baubericht von Rudolf Ossig und Peter Thomin lesen konnte, wurde an mich die Bitte herangetragen, ob es möglich sei, den Wagen 1003 der RRE zu bauen. Nach dem Bericht von P. Thomin war der Ursprung des Wagen ein BC3i Pr 93. Das Modell gibt/gab es bei Roco aus der früheren Produktion von Röwa. In meinem Konglomerat an Fahrzeugen wusste ich, dass ein solches Fahrzeug vorhanden war, also zugesagt.

Gestern habe ich mal das Fahrzeug aus der Schachtel genommen und schon etwas angefangen zu bearbeiten. Nach dem kompletten Zerlegen des Fahrzeuges habe ich die Mittelachse mitsamt dem Halter entfernt und ein Sprengwerk des Gmm40 von H0-fine untergebaut. Danach habe ich das Gehäuse und das schon angefangene Dach zusammengesetzt, um das Aussehen zu beurteilen. Von den Proportionen der mir vorliegenden Bildern passt das ganz gut.

Es wird weiter gehen.

(DRis)

04.06.2020 Ein VB 147 083 soll entstehen, der Anfang.

Trix Gehäuse grundiert, Drehgestellblenden

Vor Jahren habe ich mir einen Bausatz des VB 147 080-082 gekauft und nach dem Auspacken entgeistert zur Seite gelegt. Irgendwie kam ich mit diesem Fahrzeugbausatz nicht so recht in die Spur. Über die Zeit gingen die Radsätze dann mal zu Holger Gräler und das Gehäuse habe ich, nachdem ich einen Bericht im Internet unter „reichsbahntriebwagen.de“ gelesen habe, zusammengeklebt. Allerdings habe ich auch gelesen, was man bei diesem Bausatz so alles beachten muss. Dann blieb der Rohling erst einmal liegen.

Die Erfahrung mit dem Schlosserbausatz des VB 140 602 und das Projekt des VB 140 601 haben dazu geführt, dass ich mich wieder dem Bausatz von Carocar zugewandt habe. Aufgrund dass die Bauteile aus Weißmetall sind ist das Gewicht sehr hoch. Daher habe ich in der Mitte der Bodenplatte einiges an Material abgenommen und eine selbstgebastelte Inneneinrichtung aus Kunststoff von Immergrün eingebaut, anstatt der beigefügten Teile. Das jeweils in Fahrtrichtung rechte Fenster des ehemaligen Führerstandes habe ich auf die Maße der anderen beiden Frontfenster vergrößert und angepasst, sowie die Lampengehäuse versäubert und angepasst.

Danach wurde erst mal eine Grundierung aufgebracht, um zu sehen, wie die Oberfläche des Gehäuses aussieht, sowie die Drehgestellblenden verlötet und angepasst.

Wird fortgesetzt.....

(DRis)

01.06.2020 Ein VB der DR entsteht. Teil 1

Trix Gehäuse geschliffen und repariert

Nachdem ich in der Bucht zu einem guten Preis einen älteren, etwas lädierten, Trix VT 75 mitsamt Beiwagen erwerben konnte, stellte sich mir die Frage - was damit machen?

Einen VT 135 der DR daraus bauen? Nein, habe nicht das Equipment dazu, um den Gussblock mit Antrieb entsprechend anzupassen und auch nicht wirklich Lust. Zumal es aktuell ja Besseres auf dem Markt gibt. Aber als VB ist dieser durchaus passabel.

Im Buch „Triebwagen der Deutschen Reichsbahn“, 2. Auflage, vom EK-Verlag, steht auf Seite 310, dass der VB 140 601 (Cv) aus dem VT 135 036 (CvT-33c) 1954 umgebaut wurde. Im Internet noch recherchiert, ob es Bilder vom Aufbau gibt und wurde tatsächlich fündig. Somit war entschieden was es wird und das Modell wurde in seine Bestandteile zerlegt.

Da der Trix VT die genietete Version wiedergibt wurden erst mal alle Nieten und die unterste erhabene Zierleiste abgeschabt, die Dachaufbauten entfernt und Löcher verschlossen, sowie die defekten Stellen am Gehäuse ausgefeilt und passende Kunststoffstreifen von Immergrün eingepasst. Des Weiteren wurde beim Wagenkasten ein Fenster zum ehemaligen Dienstraum beim Umbau verschlossen.

(DRis)

02.05.2020 Ein Österreicher in märkischen Gefilden.

Wiener Stadtbahnwagen

Im MEB 07/82 ist auf Seite 6 ein Wiener Stadtbahnwagen vom Typ Cu abgebildet, der im Dienste der Deutschen Reichsbahn der DDR steht. Das Foto ist wohl 1958 in Neuruppin entstanden und zeigt den Wagen in einem Personenzug im Bahnhof stehend. Einige Umbauten hatte der Wagen schon hinter sich. Dazu zählte der Einbau eines WC und der Umbau auf doppelte Trittstufen.

Da im hohen Norden ja relativ viele Österreicher unterwegs waren, nicht um Urlaub zu machen, sondern um die Werktätigen zu Ihrer Arbeit zu bringen, wäre das was für die Kleinbahn. Ich hatte dieses Fahrzeug nicht in meinem Fundus und habe diesen nicht in der Bucht, sondern günstig bei einem Händler erworben.

Was wurde gemacht? Nach dem Zerlegen habe ich erst mal eine Sitzbank an der Wand entfernt und die gegenüberliegende Sitzbank halbiert. Damit konnte ich die Wände für die Toilette einbauen. Danach wurde das äußere Fenster mit einer passenden Evergreen-Platte geschlossen. Das daneben liegende Fenster wurde weiß hinterlegt und ein Fallrohr angebaut. Die Bremsanlage und die Gasbeleuchtung beließ ich. Auch wenn das Foto eine sehr schlechte Qualität aufweist kann man erkennen, dass der große Behälter noch angebaut war und die Hutzen für die Gasbeleuchtung auf dem Wagendach sind. Die Dreier-Trittstufen wurden gegen Zweier-Tritte von Reitz-Modellbau getauscht und passten perfekt. Innen schön hellbraun angemalt und eine passende Beschriftung von Gaßner zusammengestückelt, schon können die Werktätigen das Wiener Großraumfeeling im Ruppiner Land genießen.

(DRis)

24.04.2020 Ein Packwagen für die Klein(e Neben)bahn.

Privatbahn Packwagen

In der Broschüre „Die Franzburger Südbahn“ ist auf Seite 31 ein GmP abgebildet in dem ein, allem Anschein nach, modernisierter, symmetrischer Packwagen mit zwei Bühnen und Flachdach läuft. Auf Seite 70 der angegebenen Broschüre ist ein nicht modernisierter Pwi mit zwei offenen Bühnen in Seitenansicht zu sehen. Auch dort sieht man, dass dieser symmetrisch aufgebaut ist, eventuell das gleiche Fahrzeug? Meine Entscheidung für den LPwBay02 von Roco kam schnell, denn von der Proportion passte das und nach eingehender Recherche in der mir vorliegenden Literatur habe ich mich entschieden, das Fahrzeug zu bauen. Da ich die modernisierte Form nachbauen wollte wurden die Packraum-Schiebetüren nach innen versetzt und die innenliegenden Fenster schmaler gemacht, danach das Flachdach eingepasst, da das bayerische zu hoch war und schon passte es. Im Wagenverzeichnis der Broschüre gab es ein Fahrzeug, das die PLB-Nummer 228 hatte und wohl diesem Fahrzeug entsprach, im EK-Buch „Die 6000“ gab es die PLB-Nummer 229. Diese Nummern wurde dann bei der Verstaatlichung in beiden Veröffentlichungen zum 117 757 Gwd und dann zum 710-246 lt. Broschüre oder 710-245 lt. EK-Buch. Naja, Nummernsalat eben. Wahrscheinlich ergibt sich die Nummerndifferenz aus einem Übertragungsfehler.

Letztendlich habe ich mich für die Nummer 710-245 entschieden und ein weiteres interessantes Fahrzeug für die Kleinbahn.

(DRis)

20.04.2020 Heuheinzen

Heuheinzen

Als alternativen Blickfang habe ich Heuheinzen hergestellt. Die vierte Serie war gut genug, dass man sie auf dem Modul verbauen konnte. Hergestellt wurden sie aus einer Mischung von 4,5 mm langen Grasfasern, die mit Weißleimwasser getränkt und in der Hand geformt wurden. Zum Trocknen wurden sie dann auf Silikonpapier gestellt. Die Fehlversuche hatten auch 6 mm Fasern enthalten (die zu dick waren) oder zu viel Weißleim im Wasser.

(MSau)

19.04.2020 Gehsteig

Gehweg in Kelkheim

Das Bild zeigt den Prototypen des Gehwegpflasters am Bahnübergang meines Bf Kelkheim. Die Basis ist eine 1 mm starke Polystyrol-Hartschaumplatte ("Styrofoam" von Modulor). Die Pflasterstruktur, die es in dieser Verlegeweise nicht zu kaufen gibt, ist mit einer Stecknadelspitze (in ein Stiftenklöbchen gespannt) eingeritzt. Es braucht nur ganz wenig Druck, sonst wir die Nut zu tief! Die Bordsteinkante stammt von Faller und ist absolut maßstäblich - im Gegensatz zu der von Preiser. Für die Farbgebung der Gehwegplatten (im Original 25 cm x 25 cm) habe ich verschiedene, matte Farbtöne von Marabu ("DecorMatt") gemischt und unregelmäßig aufgetragen. In die Fugen habe ich Pigmentpulver "grau-schmutz" von Rainershagen eingebürstet, von dem auch etwas auf den Gehwegplatten hängen bleibt und so die graue Farbe dezent abtönt. Das Ergebnis finde ich zufriedenstellend und kann demnächt beginnen, die Gehwege in Kelkheim zu pflastern!

(BKam)

17.04.2020 Oedt-Kästen

Modulkästen für den Bhf Oedt

Heute sind die fertigen Modulkästen für Oedt bei mir eingetroffen. Die nächsten Schritte sind das Grundieren und das Zuschneiden der Trassenbretter.

(TSie)

14.04.2020 Keine Traglasten, auch wenn es so aussieht

Modernisierter Abteilwagen der DR

Da ich eine gewisse Vorliebe für Abteilwagen habe und noch diverse Einzelteile in meinem Fundus herumlagen hatte ich mich entschlossen, einen Modernisierungswagen der DR nachzubauen. Als Basis für das Fahrzeug habe ich den C3tr pr13 von Roco genommen. Die Inneneinrichtung wurde auf die eines C3u pr16 geändert, es kamen zusätzliche Sitzbänke rein und somit ist das Fahrzeug kein Traglastenwagen mehr und in der Stammnummer 524/525 des DR-Nummernplans zu suchen. In Folge der Modernisierung wurden immer die Laufbretter soweit gekürzt, dass es nur noch Tritte unter den Einstiegstüren gab. Des Weiteren wurde aus Vereinfachungsgründen anstatt der Oberlichtlaternen teilweise ein Tonnendach aufgebaut. Für mich eine interessante Alternative, zumal ich kein Laternendach hatte. Dazu habe ich ein Dach eines C3ibay20 von Roco schmäler gefeilt und leicht gekürzt verwendet. Von der Form, wie in diversen Bildern zu sehen, passte das ganz gut. Es kamen noch 5 Kuckuckslüfter drauf und die gekürzten Tritte zu den Türen wurden enger an das Fahrgestell gesetzt. Schon sieht das Fahrzeug moderner aus und bereichert den DR-Reisezugwagenpark.

(DRis)

13.04.2020 Von einem Freistaat zum anderen

Ein kurzer Bayer für Thüringen

In der Broschüre „KLEINE BAHN NACH PLAN“ ist auf Seite 49 ein CLBay05a oder CLBay06b im Bahnhof Schlotheim der Strecke Mühlhausen – Ebeleben abgebildet. Im Internet fand ich dann noch ein Bild, das den „wahrscheinlich“ gleichen Wagen von der anderen Seite zeigt. Da in meinem Schubladenfundus zwei dieser Wagen lagen, habe ich die DRG-Variante für eine Adaption herangezogen.

Der Wagen wurde vollständig in seine Einzelteile zerlegt. Beim Gehäuse wurden vorsichtig alle Beschriftungen entfernt und die Flächen zum Teil neu beilackiert. An der Inneneinrichtung wurden alle Trennwände sowie das Dienstabteil geöffnet, damit ein Großraum entstand. Beim Dach wurden alle Löcher verschlossen und verschliffen, danach die neuen Lüfter gesetzt. Das Fahrgestell ist, nach meiner Meinung, bei den bayrischen Wagen von Roco eine Schwachstelle. Abgesehen davon, dass es zu breit ist, was mich für den Fremobetrieb nicht wirklich stört, sitzen die Radsätze zu tief außermittig zu den Achslagern, was von der Seite sehr störend auffällt. Da ich keine Beleuchtung einbaue habe ich die ursprünglichen, zu locker sitzenden Radsatzhalter aus Blech ausgebaut und in den vorhandenen Löchern der Kunststoffbrücken Messingbuchsen eingesetzt. Dadurch kommen die Radsätze weiter zur Achslagermitte, da die Brücken spielfrei geklipst sind. Das Ergebnis sieht auf jeden Fall besser aus als im Ursprungszustand. Die neue Beschriftung steuert A. Nothaft bei und fertig ist ein weiterer Wagen für den Nebenbahnbetrieb der DR.

(DRis)

11.04.2020 Behälter für Oedt

Behältertragwagen für Oedt

Der Anschließer beim Bauprojekt Oedt ist ein Molkerei-/Kühlbetrieb. Dort sollen auch Butter und Käse in Tiefkühlbehältern versendet werden. Diese Behälter mussten aber in Eigenregie hergestellt werden. Nach Maßzeichnung und einem Uraltmodell von Kleinbahn entstand eine Silikonform, die mit Resin ausgegossen wurde. Die dazugehörigen Decals steuerte Andreas Nothaft bei. So entstanden vier Behälter die nun von Oedt (wenn es fertig ist) aus versendet werden können.

(TSie)

09.04.2020 Traglastenwagen für das Land..

Traglastenwagen mit Flachdach und Oberlicht

Nach einem Bericht in "Drehscheibe online" über Abteilwagen bei der DR habe ich dort ein Bild eines C3tr pr02 als B3trp der DR gesehen. Da stand für mich fest, solch ein Fahrzeug für den Fremo zu bauen. Also in meinem Fundus geschaut und ein Fahrzeug mit Bremserhaus gefunden. Da die Bremserhäuser auch in der DDR in den Sechzigern eigentlich nicht mehr vorhanden waren, habe ich das ebenfalls abgebaut und die Schlitze der Halterung verschlossen sowie am Dach eine Blende eingeklebt. Bei CN-Modell dann Griffstangenhalter, gekröpfte Schlussscheibenhalter, Kurbelkasten für Abteilwagen, Abortfallrohre und Wendlerlüfter bestellt und am Wagenkasten alle Angüsse abgeschabt und geschliffen. Am Dach wurden die Lüfter komplett abgeschabt und das Oberlicht verblendet. Die Wendlerlüfter auf dem Oberlicht habe ich auf einigen Fotos gesehen und aus diesem Grund hier umgesetzt. Lackiert in flaschengrün zeugt es von einem noch nicht modernisierten Fahrzeug.

Jetzt kann die Landbevölkerung mit Ihren sperrigen und teils lebenden Gütern im Traglastenwagen auf den Landmarkt fahren.

(DRis)

07.04.2020 Hurra Hurra die Post ist da.

Variation eines Post 3 der DP

In der DDR gab es z.T. relativ lange Postsendungen auch auf Nebenbahnen. Ein schönes Foto, aus bp Bahnpost-Wagen Archiv Heft 25, animierte mich dazu, ein Fahrzeug zu bauen. Ich entnahm meinem Sammelsurium von Schubladenfahrzeugen einen Post 3 von Roco der dort schon ewig lag und dem Bild, das 1967 in Bad Doberan entstanden war, weitestgehend entsprach. Bei der DR gehörte er der Bauart POh an, was für Personenwagenbauart, Oberlicht, Holzbauart, steht. Das Vorbild, das ich nur annäherungsweise umgesetzt habe, gleicht einem Fahrzeug, das 1963 von einem 3-b/10 in 3-cI/10 umgebaut wurde, also ein Fahrzeug ohne Begleiterraum für den Rollbehälterverkehr.

Etwas knifflig war das Öffnen der Türen des Bremserhauses - dadurch wirkt das Ganze aber interessanter. Die Laufbretter wurden auf Tritte unter den Türen reduziert. Die Beschriftung stammt zu Teilen von A. Nothaft und Gaßner und wurde aus beiden zusammengefrokelt. Es fehlen noch die Kupplungen und etwas Gebrauchsspuren, dann kann die Post auch bei der DR-Kleinbahn abgehen.

(DRis)

06.04.2020 Variation einer Einfriedung

Variation einer Einfriedung

In meinem Bahnhof Trösel befindet sich auch eine kleine Fabrik mit Gleisanschluss. Das Werksgelände soll zum Schutz mit einer Mauer umgeben sein. Dabei fiel meine Wahl auf die "Einfriedung" der Firma Auhagen. Es handelt sich dabei um eine hübsche Backsteinmauer für ein Fabrikgelände, die jedoch für den Hinterhof einer Fabrik, wie in meinem Fall, etwas zu aufwändig gestaltet ist.

Also musste diese Mauer etwas "vereinfacht" werden. Um mir die Entscheidung für eine Variante zu erleichtern (oder wie sich herausstellte zu erschweren) habe ich mal schnell ein paar Varianten ausprobiert. Das Ergebnis ist hier im Detail zu sehen.

(JBec)

05.04.2020 Bausätze verkürzen den Tag.......

VB 140 602 Baugruppen

…...zumindest in der aktuellen Zeit.

Vor längerem hatte ich mir den Bausatz des VB 140 602 aus der Lok-Schlosserei von Dipl.Ing. Bernd Schlosser gekauft. Da ich aktuell soviel Zeit habe wie eigentlich erst zum Herbst, wenn die Abende länger werden, habe ich mich entschlossen, das Fahrzeug zusammenzubauen und meine erste Zweifarblackierung zu probieren. Die Messingteile zusammenzufügen war auf Grund der guten Anleitung kein Problem. Danach wurde alles entfettet, sandgestrahlt und nach einer weiteren Reinigung ging es ans Grundieren. Nachdem alles gut durchgetrocknet war wurde das Gehäuse in rot/elfenbein lackiert, das Fahrgestell in schwarz und die Inneneinrichtung soweit als möglich nach Vorlage. Etwas knifflig war die Anbringung der Zierstreifen, aber dank des guten Materials war es letztendlich nur eine Frage von Geduld und Zeit. Aktuell ist der Zustand wie im Bild. Es fehlen noch Reisende, die richtigen Federpuffer, Kupplung und Alterung. Das Dach bekommt noch den richtigen Farbauftrag und dann kann das Fahrzeug in die Weiten des DR-Kleinbahn-Fremos entlassen werden.

Zum Vorbild des Fahrzeuges gibt es in den Weiten des Netzes alles Wissenswerte.

(DRis)


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