Landschaftliche Ausgestaltung: Büsche und Bäume

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Einführung

Schöne Bäume sind eine Kunst für sich. Es erfordert doch einiges an Erfahrung und Können, realistisch aussehende Bäume zu bauen. Für den Selbstbau bedeutet dies eine längere Lern- und Übungsphase, bis brauchbare Ergebnisse erzielt werden, für fertig gekaufte Bäume bedeutet dies, dass sie einen gewissen Preis haben (müssen). Da auf einem Kleinbahnmodul mit nur 35 cm Breite nur wenige, meist einzelne Bäume benötigt werden, ist der Kauf von Fertigbäumen finanziell durchaus noch im Rahmen. Lieber nur einen teuren, aber tollen Baum kaufen, der das gesamte Modul dann enorm aufwertet, als mit einem Billigprodukt aus dem Spielzeugladen den optischen Eindruck des Moduls komplett zu ruinieren.

Bedenken muss man aber durchaus, dass manch maßstäblich großer Baum schon nicht mehr auf einem Kleinbahnmodul unterzubringen ist, ohne nach außen überzustehen.

Bäume

Hersteller

Hier werden Exemplare verschiedener Hersteller gezeigt, von denen schon Bäume für Module beschafft worden sind. Links zu den Herstellern finden sich bei Links und Literatur.

SYLVIA

Apfelbaum

Sehr gelungen ist hier auch der Stamm, sowohl von der Struktur als auch der Farbe, insbesondere die Flechten und Moose wirken toll.

Birke
Erle
Kirschbaum
Linde
Weide

Modellbaummanufaktur Grünig

Lärche

Silhouette / MiniNatur

Kopfweide

Belaubung

Nachbelaubung

Auch manche - z.T. gar nicht billige - Fertigbäume sind "suboptimal" belaubt, manchmal einfach zu dünn, manchmal schaut das Trägermaterial zu stark heraus, usw.. Hier hilft nur Nachbelauben. Das verwendete Laub sollte dem bereits vorhandenen in Größe, Farbe und Art relativ ähnlich sein. Oder Fertigbäume sind meist schön belaubt, allerdings klebt das Laub nicht besonders gut. Bei einer stationären Anlage ist das unkritisch - der Baum wird einmal eingebaut und dann nie wieder bewegt, das ist unproblematisch. Beim Modulbetrieb wird der Baum oft mehrfach im Jahr über Hunderte von Kilometern im Auto durchgeschüttelt, was zu einer sukzessiven Entlaubung führt oder wenigstens führen kann. Hier sollte das Laub noch einmal nachfixiert werden. Mittel wie Sprühkleber, Firnis, Haarspray sind nicht ganz ohne Risiko, da sie Lösungsmittel enthalten können, die die Belaubung angreifen, Tests sind hier sehr empfehlenswert. Unkritisch hingegen ist es, verdünnten Weißleim aufzusprühen, besonders bewährt hat sich eine Blumenspritze, da kommt ordentlich was heraus und sie verstopft nicht so schnell wie ein kleines Pumpspray.

Erstbelaubung

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Baum rundherum mit Sprühkleber einsprühen
  • Laub aufstreuen
  • Kleber mit Firnis oder Haarspray oder Weißleim abbinden, damit der Baum nicht dauerhaft klebrig bleibt und zum Staubfänger wird

Befestigung

Kleinere Gewächse wie Buschwerk werden am besten (in kleinen Bohrlöchern) festgeklebt. Alleskleber hält zwar gut, der Baum ist aber kaum zerstörungsfrei wieder abnehmbar, sollte dies doch einmal erforderlich sein. Gut geeignet ist wasserlöslicher Weißleim - er klebt für solche niedrig belasteten Verbindungen ausreichend gut und kann mit Wasser einfach wieder angelöst werden, wenn der Baum entfernt werden sollte. Weißleim ist hier ausreichend fest, auch wenn ein Metallstab, der unten aus dem Stamm herausragt, in einem Loch in der Holzgrundplatte festgeklebt werden soll.

Größere Gewächse wie Bäume sollten in irgendeiner Form abnehmbar sein - sei es jedesmal für den Transport oder sei es nur im Falle eines notwendigen Ersatzes. Für letzteren Fall eignet sich z.B. die folgende Konstruktion:

Festklemmen eines Baumes

Im Stamm ist ein stabile Metallstange eingelassen, die nach unten herausragt und dort mit einer großen Lüsterklemme aus dem Elektrobedarf festgeklemmt wird. Als zusätzliche Sicherung, z.B. gegen Verdrehen, ist diese Klemme mit etwas Heißkleber fixiert. So hält der Baum sicher, kann jedoch mit wenig Aufwand zerstörungsfrei auch wieder entfernt werden. Ohne Heißkleber eignet sich diese Vorgehensweise zum regelmäßigen Entfernen der Bäume für den Transport der Module.

Ein kleines Bäumchen, das dauerhaft befestigt werden soll, kann direkt eingeklebt werden - auch wenn es dann nur in der Geländeunterkonstruktion aus Hartschaum, Karton, Spachtelmasse, Papierdeckschicht, usw. verklebt ist. Bei größeren Bäumen ist das nicht ratsam, das hält nicht dauerhaft, nicht zu unterschätzen sind die Kräfte bei Transport und Auf- und Abbau der Module. Folgende Lösung ist hier empfehlenswert: Nachdem der Geländeunterbau fertig ist wird festgelegt, an welcher Stelle welcher Baum stehen wird. An diesen Stellen wird mit dem Stechbeitel eine Fläche von etwa 2 cm x 2 cm aus dem Geländeunterbau herausgestemmt - und zwar bis auf die hölzerne Grundplatte. Dort wird dann ein ebenso großes Holzstück eingeleimt, das möglichst bündig mit der Geländeoberkante abschließt, es wird dann nahtlos in die Geländehaut integriert. In dieses Holzstück wird dann das Loch zur Baumbefestigung gebohrt. Zu bedenken ist, dass es schwierig werden kann, den Baum von unten zu befestigen, dazu braucht es nun ggf. einen langen Bohrer und einen langen Draht, der unten aus dem Baumstamm herausragt. Das Gelände wird nun wie gewohnt gestaltet, am Ende können dann die Bäume an den vorgesehenen Plätzen befestigt werden - wenn man sie noch findet. Dazu sollte man sich entweder die genauen Positionen notieren oder während der Geländegestaltung stellvertretend für den Baum einen kleinen Holzstab lose im Bohrloch stecken haben.

Transport

Größere Bäume werden am besten gesondert transportiert, das spart viel Transportvolumen bei den Modulen. Dafür ist eine Lösung erforderlich, wie die Bäume geschützt transportiert werden können. Eine Möglichkeit ist ein Koffer mit einem Haltebrett, an dem die Bäume mit einer Lüsterklemme von unten befestigt werden. Damit stoßen das Geäst und die Belaubung nirgends an und der Baum sollte manchen Transport zu einem Modultreffen unbeschadet überstehen.

Büsche

Hersteller

Selbstbau

Sisal

Sisal

Bilder